Night Skating - Skate Nights

Ich war früher in einem deutschen Inline-Skate Club und begeistert in sämtlichen (österreichischen und deutschen) Städten bei den Skate-Nights dabei. Dies hier soll mein persönlicher Blog zu früheren Erfahrungen mit diesen Veranstaltungen werden, meine erste war damals in Salzburg und ich fühle mich dieser immer noch verbunden - darum auch die Domain hier. Zuerst möchte ich mit allgemeinen Infos über meinen Lieblingssport beginnen und im Laufe der Zeit immer mehr erweitern.

Mit Inline Skates über Rundkurse oder Langstrecken

Night Skating, auch bekannt als Skate Night oder Blade Night, ist eine Sport- und Freizeitveranstaltung für Inline Skater. Sie findet - mitunter unter wechselnder Bezeichnung - in vielen verschiedenen Großstädten im In- und Ausland statt. Ausgetragen im Laufe der Sommermonate, fahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Rundkurse oder Langstrecken, die von Ordnern, Polizei und Sicherheitskräften offiziell abgesperrt sind (-> Abgesperrte Straße). Die Bedingungen für die Teilnahme an einer Skate Night unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. In einem Großteil der Städte ist jedoch eine Schutzausrüstung, bestehend aus Helm und Protektoren, Pflicht. Die Zielgruppe des Night Skating tritt meist ebenfalls unterschiedlich in Erscheinung. Einige Veranstalter richten sich vornehmlich an Profis - andere auch an Anfänger und Fortgeschrittene auf Rollschuhen, Skateboard oder Inline Skates. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf das Terrain und die Länge der jeweiligen Strecke. Die Folge ist eine stark differierende Teilnehmerzahl. So findet der Sport beziehungsweise die Sport- und Freizeitveranstaltung in einem Teil der Städte mit Hunderten, in einem anderen Teil der Städte mit Tausenden Teilnehmern statt.

Vom Salzburger Nachtskaten zur Blade Night München

Für gewöhnlich durchgeführt von den Kommunen oder Sportvereinen, kommen die Angebote für Skate Nights auf Rollschuhen, Skateboard oder Inline Skates zunehmend auch von privaten Veranstaltern. Manche von ihnen verlangen - zumindest in einem Teil der Fälle - geringe Teilnahmegebühren. Übrigens: Der Name "Skate Night" mag eine Veranstaltung in den Abend- oder Nachtstunden suggerieren, dies ist aber nicht immer und überall der Fall. In einem Teil der Städte wird die Fahrt beziehungsweise Skate Night so geplant, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit beendet ist. Erste Skate Night Deutschlands war das Dresdner Nachtskaten mit seinem Start am 8. Mai 1998. Es wird 14-täglich freitags von April bis September durchgeführt. Deutschlands größte Skatenight ist die Blade Night München mit derzeit rund 6.100 Skatern pro Nacht. Hier fahren Skaterinnen und Skater über Rundkurse aus vielen breiten Hauptstraßen (-> Abgesperrte Straße) mitten durch Münchens Altstadt. Die Strecke startet und endet immer an der Bavaria auf der Theresienwiese. In Salzburg gibt es die große Veranstaltung leider nicht mehr wirklich, was ich sehr schade finde.



Die Geschichte des Nachtskatens

Der ursprüngliche Zweck vieler Skate Nights, entstanden Ende der 1990er Jahre, war der Zweck der Demonstration. Die Skaterinnen und Skater kämpften für ihr Recht als eigenständige Verkehrsteilnehmer. Die Straßenverkehrsordnung legt mittlerweile - um genau zu sein seit April 2009 - die Gleichstellung von Skatern mit Fußgängern fest. Skate Nights gelten daher inzwischen als Sport beziehungsweise Sport- und Freizeitveranstaltungen. Im Falle einiger Veranstaltungen sind Gruppen von Skatern aber noch inoffiziell unterwegs - so beispielsweise in Mainz, Berlin und Düsseldorf. Offizielle Skate Nights finden beispielsweise - neben den bereits erwähnten Städten Dresden und München - in Aachen, Berlin, Bremen, Chemnitz, Fulda, Gießen, Hannover, Heidelberg, Hildesheim, Karlsruhe, Mannheim und Paderborn, in Österreich in Graz und Wien statt.

Regeln und Sicherheitshinweise




Der Sport auf Rollen macht einige wenige Hinweise zu Recht und Sicherheit erforderlich, um den reibungslosen Ablauf der Skate Night gewährleisten zu können. So müssen Einsatzfahrzeuge - ganz gleich, ob Polizei, Feuerwehr oder Ambulanz - jederzeit passieren können. Dringend empfohlen wird das Tragen von Schutzbekleidung. Ideal ist der Einsatz von Leuchtprodukten - vor allem in Falle von Skate Nights im Dunkeln. Gefährlich ist das Mitführen von Alkohol und/oder Glasflaschen. Ebenso sollte zum Schutz anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Werfen von Abfall auf die Strecke verzichtet werden. Beim Nachtskaten bilden alle Skater ein Team; es gilt daher, auf schwächere und langsamere Teilnehmer Rücksicht zu nehmen. Bei Gefahrenstellen wie Gleisen, Stürzen, Lücken im Asphalt oder Schotter auf der Straße hebt man als Signal einen Arm. Muss gebremst werden, hebt man als Signal beide Arme. Grundsätzlich gilt: Die Anweisungen der Ordner und Polizei befolgen!

Inline Skating als Ausdauersport



Jetzt wird es ein weniger persönlicher :) Laufen war mir immer irgendwie zu anstrengend und naja, langweilig. Ich war bin körperlich nicht fit genug, um weitere Strecken hinter mich zu bringen und bin ewig die selbe Laufstrecke gelaufen, an der man nicht wirklich etwas neues erlebt. Außerdem hatte ich ein wenig Probleme mit meinen Gelenken und da habe ich das Hobby Skaten für mich entdeckt. Ein Kumpel hat mir seine Skates mit besseren Gleitlagern geborgt und schon konnte ich mühelos weite Strecken, an Radwegen entlang des Flussufers usw. zurücklegen. Rollschuhfahren wurde für mich zum echten Ausdauersport. Die Fettverbrennung wird ja schon sehr dadurch angekurbelt und gut für meine Gelenke war es außerdem. Meiner Freundin hats auch gefallen, da ich durchaus auch muskulöse Beine bekommen habe und generell Muskeln aufgebaut habe. Von einem Freund wurde ich dann sogar mit Sportnahrung unterstützt, wenn ich bei meinen täglichen Rundfahrten ein T-Shirt mit dem Logo seines Shops https://fitomenal.at trage - habe ich gern gemacht und hat uns beide gefreut.

Noch ein kleines Update: Meine Arbeitskollegen haben mich doch tatsächlich überreden können, dass ich beim Vienna City Marathon mitlaufe. Ich habe mich an die Halbdistanz gewagt, bin zwischenzeitlich auch mal ein paar Schritte nicht gelaufen, sondern eher gehumpelt (auf Blades ist es dann doch irgendwie bei längeren Distanzen schonender als mit meinen alten Laufschuhen), aber mir ging es ja nur darum, die Distanz hinter mich zu bringen, wobei meine Zeit von rund 2 Stunden gar nicht so schlecht war, dafür, dass ich mich eher wenig laufend und mehr auf den Skates vorbereitet habe...